Während des Festivals finden über 100 einzelne Workshops der unterschiedlichsten Stilrichtungen (z.B. Salsa Cubana Partnework, Afro Solowork, Rueda de Casino, Styling Solo- und Partnerwork, etc.) für 4 verschiedene Tanzniveaus (Open-Level für jeden, Mittelstufe, Fortgeschritten und Tanzlehrer/Masterklasse) statt.

Beachtet bittet, dass es unabhängig vom optional buchbaren Invited-Only Masterclass-Paket selbstverständlich auch im normalen Workshopprogramm einen Raum für Masterclass-Level mit 12 Stunden Unterricht an beiden Workshop-Tagen geben wird!

Und wie schon im letzten Jahr bieten wir Euch einen separater Raum mit vielen Workshops rund um Bachata, Kizomba und Co.! Die größte Auswahl aller Zeiten!

Achtung: Besonders bei den Workshops für Masterclass weisen wir unser Team sowie die Tanzlehrer an, das ausgewiesene Tanzlevel strikt einzuhalten. Bitte überschätzt Euch nicht – in diesem Kurslevel wird intensiv gearbeitet; die Anforderungen an die Teilnehmer sind sehr hoch!

Wenn Ihr die Kraft habt, jede Unterrichtseinheit mitzunehmen, könnt Ihr an über 14 Stunden Training an 2 Tagen teilnehmen. Dabei bleibt Ihr 100%ig flexibel – denn die Workshops oder Tanzniveaus könnt Ihr auch während des laufenden Festivals frei wechseln.

Es ist nicht notwendig, sich mit einem festen Tanzpartner anzumelden! In der Regel finden sich tanzwillige Tanzpartner direkt vor jedem Workshop. Alternativ bieten wir zu jeder Zeit immer ausreichend Solowork-Workshops an. Bitte beachtet aber, dass wir keinen Tanzpartner garantieren können, falls Ihr Euch als Solo-Tänzer oder -Tänzerin anmeldet.

Bitte beachtet, dass die Intensives, die Invited-Only Masterclass, die Tanzlehrer-Weiterbildung sowie das Einsteiger-Bootcamp als extra Programmpunkte nicht im Workshop-Paket enthalten sind!

Unabhängig vom optional buchbaren Invited-Only Masterclass Paket ist selbstverständlich auch im normalen Workshopprogramm einen Raum für Masterclass-Level mit 12 Stunden Unterricht an beiden Workshop-Tagen enthalten!
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Salsa & Bailes Populares

Salsa con cubaton: Paarweise getanzte Salsa mit Cubaton (Reggaeton)-Elementen, um die Musik auf der Tanzfläche noch besser frei interpretieren zu können.

Salsa con Rumba/Afro: Hier werden Rumba und Afro-Elemente in den Salsa-Paartanz eingebaut. Wann, wo und wie kann ich anfangen, zwischendurch (kurz) Rumba/Afro zu tanzen? [Video]

Salsa Showstyle: Spektakuläre Figuren und Bewegungen, die man in eigene Shows einbauen kann und nur bedingt beim Social-Dance geeignet sind. Highlight für absolute Salsa-Profis! [Video]

Salsa Nudos: Vermittelt die typischen Wickelfiguren der Salsa Cubana.

Salsa Styling: Besondere Elemente, welche die typischen Salsa- Bewegungen optisch aufbessern. Ein Muss für jeden Salsatänzer und Tänzerin.

Salsa Romantica: Empfehlenswert für diejenigen, die gerne zu langsamen und romantischen Liedern ausdrucksvoll tanzen möchten.

Con dos mujeres: Beliebt vor allem bei den Männern. Klassische kubanische Salsa, bei der ein Mann mit zwei Frauen tanzt. [Video]

Son: Oft als Vorläufer oder ‚Vater‘ der Salsa genannt. Der Son Cubano entwickelte sich durch die Verschmelzung von afro-kubanischen Trommelrhythmen mit der Gitarrenmusik spanischer Farmer. Der Son ist meistens sehr langsam und gefühlvoll und wird contra tiempo (auf 2) getanzt. [Video]

Suelta: Sie wird solo getanzt. Es ist die Art die Musik zu genießen, die man z.B. auf den kubanischen Konzerten erleben kann: mehrere Menschen (meistens in einer Reihe) tanzen die gleichen Schritte. [Video]

Rueda: Die gesellschaftlichste Art Salsa zu tanzen! Bei der Rueda finden sich mehrere Paare im Kreis zusammen und tanzen dieselben Figuren auf Anweisung eines Sängers (‚cantante‘) synchron miteinander. [Video]

Rueda con dos mujeres: die lustige Variante der Rueda, in der ein Mann jeweils mit 2 Frauen tanzt. [Video]

Rueda Cruzado: Anspruchsvolle Variante der Rueda, in der jedes zweite Paar auf Kommando um einen halben Takt versetzt tanzt. [Video]

Rueda trio Caliente: Neue, – unglaublich amüsante – Rueda-Variation, in der abwechselnd 2 Leader mit einem 1 Follower bzw. 1 Leader mit zwei 2 Followern zusammen tanzen.

Rueda pa‘ fuera: Rueda, die nicht zur Kreismitte, sondern nach außen getantzt wird. Geeignet für erfahrene Rueda-Tänzer.

Bolero: Der Bolero entstand in Kuba gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus dem spanischen Bolero und dem Danzon, hat aber eigene musikalische Elemente. Die im Welttanzprogramm befindliche Rumba (Original: Belero Son) hat ihren Ursprung in diesem Tanz. [Video]

Cha cha chá: Der Cha cha chá wurde 1948 vom kubanischen Geiger und Dirigenten Enrique Jorrín erfunden als er mit Danzón experimentiert hatte. Charakteristisch für den Tanz sind die relativ offene Haltung der Partner sowie fließende und elegante Bewegungen. Anderen Gerüchten zufolge wurde der Tanz erfunden, weil Europäer Probleme haben, den Son im richtigen Taktmuster zu tanzen und der typische cha-cha-cha Sound den Einstieg in die Musik deutlich vereinfacht. [Video]

Bachata: Bachata entstand Anfang der 1960er Jahre als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros. Zunächst weniger zum Tanzen gedacht, war sie einer von vielen Stilen der romantischen lateinamerikanischen Trio-Gitarrenmusik, die vergleichbar mit der mexikanischen Mariachi-Tradition hauptsächlich der Unterhaltung verliebter Paare diente. In den folgenden Jahrzehnten nahmen Bachata-Musiker Einflüsse aus anderen Stilen wie dem Merengue auf, das Tempo wurde erhöht und Bachata wurde mehr und mehr als Tanzmusik verstanden. Auch wenn die Bachata nicht auf Kuba entstand, ist sie heute aus keiner Salsaparty wegzudenken. [Video]

Cubaton (Reggaeton): Eine feurige Mischung, die ihren Ursprung im karibischen Reggae und Latin Hip Hop hat. Kein Tanzpartner/-in notwendig, dafür aber gute Kondition :) [Video]

Mambo: Das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Ursprünglich bezeichnete das vermutlich kreolische Wort ein „religiöses Gespräch“ oder eine heilige Handlung. Es stammt aus dem afrikanisch geprägten Kuba. [Video]

Changuí: Eine schnelle Form des Son aus den Ostprovinzen Kubas, Santiago de Cuba und Guantánamo. [Video]

Zouk: Musikstil und Tanz kommen urprünglich von den französischsprachigen karibischen Inseln. Der Tanz, ähnlich einer langsameren Lambada, wird zur eher langsamer, stimmungsvoller Musik getanzt. Er zeichnet sich durch sehr flüssige und wellenförmige Bewegung aus. [Video]

Kizomba: Bedeutet Fest, Spielerei, Tanz, Unterhaltung. Stammt ursprünglich aus Angola, fand inzwischen jedoch zahlreiche Liebhaber in Europa. Eng, sinnlich, heiß! [Video]

Danzón: Der europäische Einfluss auf die kubanische Musik im 19. und 20. Jahrhundert ist am deutlichsten im Danzón zu erkennen, einer eleganten Tanzform, die sich von Kuba aus über ganz Lateinamerika und besonders in Mexiko ausbreitete. Ihre Wurzeln liegen in den europäischen Ballsälen. Kubanischer Danzón wird langsam und relativ eng getanzt. [Video]

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Afro & Rumba

Palo: Palo ist ein religiöser Gemeinschaftstanz (ohne Tanzpartner), in dem man mit ausdrucksvollen und rhythmischen Bewegungen die Arbeit auf dem Feld darstellt. Die Bewegungen sind sowohl in Salsa als auch in Reggaeton zu finden. [Video]

Percussion: Der wichtigste Bestandteil der kubanischen Musik ist ohne Zweifel die Percussion. Egal, ob Clave, Conga, Timbales, Maracas oder Guiro. Ohne Percussion, wäre Salsa nicht wie Salsa. Lernt die wichtigsten Instrumente kennen und spielen - und entdeckt den rhythmischen Rahmen von Salsa & Co. auf einer neuen Ebene. [Video]

Rumba: In Guaguancó verkörpern Mann und Frau Hahn und Henne, wobei der Mann durch Flügelschlagen oder Staubaufscharren Avancen auf das Geschlechtsteil der Frau macht, die sich durch ihren Rock, ein Tuch oder simples Abwenden schützt. Der Tanz gipfelt im "Impfen" der Frau ("vacunao") mit entsprechenden Hüftbewegungen. [Video]

Die Tänzer im Yambú, Mann und Frau, ahmen alte Leute nach. Das rhythmische Grundgerüst ist ein Son-Clave. Obwohl der Yambú als älteste Form der Rumba gilt, gibt es den Spruch "En el yambú no se vacuna", der auf den Guaguancó Bezug nimmt. [Video]

In Columbia sind es statt Mann und Frau (typischweise männliche) Solotänzer und der Spieler der Quinto, die miteinander in Dialog treten. Schnell, bisweilen akrobatisch und mit Einflüssen aus anderen Tänzen. [Video]

Die Santería ist eine afroamerikanische Hauptreligion in Kuba, die ihre Orishas (Götter der Santería) hinter katholischen Heiligen (spanisch santos) versteckt. [Video]

Elegguá (Eshu) - öffnet und schließt die Wege; Farben: Rot + schwarz, schwarz + weiß; Elegguá ist Herr der Straßen, Straßenkreuzungen und Türen. Er ist verantwortlich für den Lebensweg, für das Gelingen oder den Misserfolg, für Begegnungen und Entscheidungen, für Zufälle, Unfälle und das unergründliche Schicksal. Seine Hauptfunktionen sind die Vermittlung von Botschaften der Menschen an die Orishas und den allmächtigen Olódùmarè. Elegguá muss bei allen Ritualen als erster begrüßt werden und auch als erster seine Opfergaben erhalten.

Changó (Shango) – Krieg, Kraft, Männlichkeit, Blitz und Donner; Farben: Rot + Weiß; Changó ist der in der wohl populärste Orisha. Er ist himmlischer Vater, Donnergott und Ahne der Yoruba. Die von dem Donnergott ausgehende Macht gilt auch als Hauptsymbol des afrikanischen Widerstandes gegen die europäische Sklavenhaltergesellschaft. Changó beherrscht die Batá-Trommel (drei doppelt bespannte Trommeln) und die Musik im allgemeinen sowie den Tanz und die Unterhaltung.

Oggun (Ogún) – Eisens, Mineralien, Wälder, Schlüssel, Gefängnisse, Werkzeuge; Farben: Schwarz + Grün; Ogún stellt somit den Patron der Mechaniker, Ingenieure und Soldaten dar. Er gehört mit Eshu und Ochosi zu den Orishas, die in der Initiation der Guerreros empfangen werden.

Orunmila (Orula) – Weisheit, Schicksal; Farben: Grün + Gelb; Er ist der Orisha der Weisheit. Er ist der Zeuge der Schöpfung und kennt das Schicksal, die Bestimmung alles Seienden und strebt nach der Harmonie und dem Gleichgewicht der Weltordnung.

Afro Modern Dance/ Afro Contemporary: Eine dynamische, wilde und sinnliche Mischung unterschiedlicher Tänze und Bewegungen. Hier werden alle Muskeln sowie Kondition benötigt! [Video]

Arara: Rhythmus und Volkstanz aus dem ehemaligen Königreich Dahomey (heute Benin), die es über Haiti bis nach Kuba geschafft haben und dort vor allem im Osten noch heute präsent sind.

Makuta: Ursprünglich ein Volkstanz aus dem Kongo. Auf Kuba werden Elemente daraus während Palo-Zeremonien getanzt.

Voodu: Gehört in die Yoruba-Tradition und ist ursprünglich eine ursprünglich afrikanische Religion, die einst durch die verschleppten Sklaven in den karibischen Raum gelangte. Getanzt wird zu Trommelrhythmen und traditionellen Stammesgesängen. Aus den Rhythmen des Voodoo entwickelten sich in Amerika der Rock ’n’ Roll, der Boogie und der Jazz.